Dialog-gesteuerte Regelsysteme

Dialog-gesteuerte Regelsysteme

Definition, Eigenschaften und Anwendungen

Reihe: Informationstechnologie und Ökonomie - Band 19

Erscheinungsjahr: 2001

Autor: Rainer Kiel

Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2001. 403 S., zahlr. Abb.

ISBN 978-3-631-37076-6

Abstract

Dialog-gesteuerte Regelsysteme (DGRSe) stellen eine Methode zur Repräsentation von im Sinne der Komplexitäts- und Berechenbarkeitstheorie einfachen Entscheidungsproblemen dar. Sie erlauben relativ natürliche Problembeschreibungen, so daß auch ein Endanwender in die Lage versetzt wird, selbständig mit Unterstützung eines Wartungswerkzeugs eigene Anwendungen zu formulieren. Die Beschränkung auf einfach strukturierte Entscheidungsprobleme erlaubt es, dem Wartungswerkzeug Hilfen, wie beispielsweise Konsistenzuntersuchungen, anzubieten, die gewöhnlich aufgrund von Unentscheidbarkeiten oder nicht mehr beherrschbaren Komplexitäten nicht zur Verfügung stehen.

Content

  • Entstehungsgeschichte der Dialog-gesteuerten Regelsysteme (DGRSe)
  • Formale Einführung der DGRSe
  • Konsistente DGRSe
  • Theoretische Grundlagen der programmtechnischen Realisierung von DGRSen und der Aufdeckung von Inkonsistenzen
  • Ein DGRS-Interpreter
  • Implementation des DGRS-Interpreters und eines Werkzeugs zur Aufdeckung von Inkonsistenzen.

Author

Rainer Kiel wurde 1958 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Informatik an der Universität Hamburg war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informatik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg tätig. Hieran schloß sich eine freiberufliche Tätigkeit und die Promotion im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim an.