Ontologie-gestützte Entwicklung komponentenbasierter Anwendungssysteme

Effizientes Prozessmanagement im öffentlichen Dienst

Ein wissenbasiertes Informationssystem zur Unterstützung der Entwicklung und Wartung von Geschäftskomponenten

Reihe: Informationstechnologie und Ökonomie - Band 41

Erscheinungsjahr: 2010

Autor: Stefan Seedorf

Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2010. XVIII, 209 S., zahlr. Tab. und Graf.

ISBN 978-3-631-60535-6 geb.

Abstract

Für die Entwicklung und Wartung von Anwendungssystemen wird Wissen über die Komponenten und ihre Zusammenhänge mit der Geschäftssicht benötigt. Dieses Wissen liegt jedoch häufig nicht explizit vor, was über den gesamten Lebenszyklus gesehen zu einem Qualitätsverlust und höheren Änderungskosten führen kann. Aus diesem Grund wird eine Ontologie der Geschäftskomponenten beschrieben, die eine integrierte Sicht auf die Zusammenhänge zwischen Geschäftskomponenten, -prozessen und Anforderungen schafft. Außerdem wird ein Komponenten-Informationssystem (KompIS) bereitgestellt, mit dem vorhandenes Wissen aus Softwareressourcen extrahiert und in einer Wissensbasis zusammengeführt wird. Das KompIS wurde in Form des Semantischen Wikis Ontobrowse implementiert. Schließlich wird anhand eines Fallbeispiels gezeigt, wie die Entwicklung und Wartung komponentenbasierter Anwendungssysteme unterstützt werden kann.

Content

Inhalt: Ontologien im Software Engineering - Ontologie der Geschäftskomponenten - Komponenten-Informationssystem - Fallbeispiel EJB Bank - Enterprise Java Beans - Komponententechnologie - Semantic Web - Semantic Wiki - Traceability - IT Governance - Einsatzmöglichkeiten im Softwarelebenszyklus - Wissensmanagement - Komponentenmodell - Metamodell - Komponentensuche - Qualitätssicherung.

Author

Stefan Seedorf wurde 1979 in Lübeck geboren. Er studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim und der Lund University (Schweden). Nach seinem Abschluss im Jahr 2004 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III der Universität Mannheim. Im Rahmen des Forschungsprojekts CollaBaWü - Kollaborative, komponentenbasierte Entwicklung von Unternehmenssoftware - untersuchte er die Anwendungen von semantischen Technologien und Ontologien im Software Engineering. Die Ergebnisse sind auch in diese Arbeit eingeflossen. Zurzeit leitet er das Projekt GlobaliSE, bei dem die Universität Mannheim, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Zusammenarbeit mit Softwareunternehmen erforschen, wie Unternehmenssoftware unter Nutzung globaler Ressourcen flexibel entwickelt werden kann.